Deutsche durchbrechen den Krieg

Weihnachts-Nacht 1914: In Ypres an der West-Front entzünden deutsche Soldaten Lichter auf Christbäumen und stimmen „Stille Nacht, Heilige Nacht“ an. Applaus der Engländer auf der anderen Seite.

Sie stimmen nun ihrerseits das Weihnachtslied an The first noel, the angel did say. Die Deutschen applaudieren und singen O Tannenbaum. Aus dem britischen Schützengraben ertönt die Antwort O come all ye faithful. Die Deutschen fallen ein auf dieselbe Melodie mit dem lateinischen Hymnus Adeste fideles. Zugleich zeigen sie Plakate: Frohe Weih­nachten! Und: Nicht schießen! Damit wir auch nicht schießen.

Engländer und Deutsche legen ihre Waffen in den Schützengräben nieder, reichen sich die Hände und wünschen ein frohes Fest. Einige zeigen sich Fotos ihrer Familien und scherzen miteinander. Das Licht des CHRISTUS-Kindes ist stärker als der von äußerlich Mächtigen befohlene Krieg. Frieden beginnt in der Seele.

1914 ruhen die Waffen an der Front von Ypres für einige Tage, wie die Soldaten-Tagebücher, Fotos und Briefe beweisen.

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