GOTTES-Frieden: Aber wie?

In der ganzen Welt herrscht Aufruhr, Krieg, Revolution. Menschen drücken ihre Unzufriedenheit aus. Sie wollen mehr Gerechtigkeit.

Manche versuchen das friedlich, andere mit Gewalt. Eine Lawine, die immer neue Lawinen auslöst. Doch es existiert keine absolute Gerechtigkeit auf Erden. GOTT allein ist immer gerecht und wird am Ende der Zeiten die Guten von den Bösen scheiden.

Solange wir auf Erden sind, sind wir die Verwalter der Gaben GOTTES, von denen das Evangelium vom klugen Verwalter spricht. Oft sind wir wie er ungerecht und versündigen uns an unseren Mitmenschen, an GOTT, an uns selbst. Wir denken zuerst egoistisch und protestieren, wenn wir unseren Willen nicht bekommen. Der eine durch Zorn, der andere durch Diebstahl oder falsche sexuelle Bereicherung, wieder ein anderer durch zuviel Essen oder zuviel Fernsehen oder Pornos. Das aber bringt keine Gerechtigkeit, wenn jeder etwas an sich reißt.

Christen protestieren anders

„Überwinde das Böse durch das Gute“, lehrt Paulus (Röm 12, 16-21).
Hier 10 Vorschläge, wie dies in die Tat umgesetzt werden kann:
1. Sich entschuldigen.
2. Gutes von anderen erzählen, selbst wenn uns das Schlechte unter den Nägeln brennt.
3. Eine Dank-Litanei beten, wenn wir traurig sind. D.h. bewußt gegensteuern.
4. Gegen Zorn, Stolz und Eitelkeit: Sich eine demütigende Arbeit aufladen, z.B. Putzen.
6. Gegen Trägheit: Einem anderen eine Arbeit abnehmen.
7. Gegen mangelndes Gebet: 5 Minuten am Tag eisern festlegen als Gebets-Zeit.
8. Gegen fehlendes Glaubenswissen: Ein religiöses Buch lesen, z.B. das CM-JESUS-Buch.
9. Gegen Neugierde: Bewußt nicht nachfragen!
10. Wer geizig ist oder ständig um sein eigenes Wohl kreist: Ein großherziges Geschenk machen.

„Sorgt Euch nicht“ (Mt 6, 31-34)

JESUS lehrt die Menschen, sich nicht um irdische Dinge wie Essen und Trinken, Nahrung oder Kleidung zu sorgen. Schon gar nicht um Karriere und eine Führungsposition. Stattdessen: „Suchet zuerst das Reich GOTTES, alles andere wird euch dazugegeben!“ Das Reich GOTTES: Frieden im Heiligen Geist. Das sollen wir an die erste Stelle setzen. GOTT selbst wird dann auf wunderbare Weise für unsere leiblichen und seelischen Bedürfnisse sorgen. Menschliche Weisheit und Klugheit versagen oft, wenn wir uns Ziele setzen. GOTT weiß besser, was wir wirklich brauchen. Wenn wir einmal das nicht bekommen, was wir sehnlichst wünschen, können wir sicher sein, daß GOTT etwas Besseres auf lange Sicht für uns bereithält. Für den Moment aber sollen wir bescheiden und dankbar sein, für das, was wir bereits von IHM geschenkt bekommen haben. Dann müssen wir einmal auf einen Wunsch verzichten, ihn aufopfern und GOTT allein anheimstellen. ER wird uns zur rechten Zeit überreichlich belohnen. „Mußte nicht der Menschensohn all das erleiden, bevor Er in die Herrlichkeit GOTTES eingeht?!“ (Lk 24, 27). Statt zu jammern, sollten wir GOTT mehr lieben, mehr beten, mehr Gutes tun.
Sr. M. Anja

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