Balance-Akt in Äthiopien

In 20 Jahren gehört Äthiopien zu den 10 weltweit reichsten Ländern – an Bevölkerung.
Sonst aber ist das Agrarland arm. Abiy Ahmed(42), sein neuer Präsident, steckt  inmitten von Problemen: Er hat einen muslimischen Vater und eine orthodoxe Mutter und ist selbst Protestant.

Ein Drittel der Einwohner – aus 80 Volksgruppen – sind Muslime, 41% orthodoxe Christen, und ein Fünftel gehört verschiedenen protestantischen Gruppen an. Präsident Ahmed wird jedoch von der Mehrheit gefeiert, weil er Oppositionelle aus der Haft entließ und Frieden mit dem kleinen Eritrea (6,3 Mio Einwohner) schloß. Zugleich hatte Ahmed den Mut, eine Million Flüchtlinge ins Land zu lassen. Nun soll ein Staudamm am Blauen Nil wirtschaftlichen Auftrieb geben. Die 6.000 MW Strom sollen vor allem dem Export dienen. Zu vier Fünfteln entspringen die Nil-Zuflüsse in Äthiopien, so daß ägyptische Proteste selbstbewußt übergangen werden.
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