Was trennt Katholiken und Protestanten?

In acht deutschen Bistümern ist seit 2018 die Inter-Kommunion möglich: Entgegen der 2.000jährigen Lehre JESU. Die Unterschiede im Glauben von Protestanten und Katholiken bestehen bis heute.

Entschieden bekennt sich das Trienter Konzil (1545�-�1563) der kath. Kirche zum Papst und zur apostolischen Sukzession der Priester.

Priesterweihe

Jeder katholische Priester kommt seit der Urkirche durch Handauflegung durch den Bischof – als Nachfolger der 12 Apostel – in sein Amt. Auch Anhauchen mit dem HEILIGEN GEIST geht auf die Amtseinsetzung der Apostel durch den GOTT-Menschen selbst zurück (Joh 20, 22). Durch den geweihten Priester spricht bis heute CHRISTUS selbst. In der Priesterweihe – die Luther verwirft – bekommt der katholische Priester seit alters her die Vollmacht, die sieben Sakramente zu spenden.

Hl. Meßopfer

Luther verwirft den Opfercharakter der Meßfeier und die dauerhafte Wesens-Verwandlung von Brot und Wein. Für die Katholiken jedoch ist das hl. Meßopfer bis heute die Feier des Sühne-Todes JESU CHRISTI: In jeder Wandlung werden Brot und Wein in den Leib und das Blut CHRISTI gewandelt (Transsubstantiation) – zur Vergebung der Sünden. Luther dagegen spricht lediglich von „Konsubstantiation“ beider Gestalten in der hl. Kommunion und hält an dem Charakter des „Abschiedsmahles“ fest.

Sakramente

Die kath. Kirche kennt seit jeher 7 Sakramente, Luther verkürzt sie auf zwei. In jedem der 7 Sakramente wirkt – nach katholischem Glaubensverständnis – CHRISTUS selbst mit Seiner göttlichen Kraft. Die Sakramente (wirkmächtige Zeichen) sind die Brücke GOTT und Mensch, zwischen Zeit und Ewigkeit: Wenn der Priester in der Beichte die Sünden vergibt, ist es CHRISTUS, der im HEILIGEN GEIST die Schuld tilgt. In der heiligen Wandlung ist es JESUS selbst, der Brot in Seinen Leib verwandelt und den Wein in Sein heiliges Blut.

Papst

Der geweihte Priester ist Mittler zwischen GOTT und den Menschen. Damit verwirft das Konzil auch Luthers Lehre vom allgemeinen Priestertum. Ebenso jede Kritik am Hirtenamt des Papstes, denn JESUS selbst setzt Petrus als Seinen Stellvertreter ein (Mt 16, 19) und bekräftigt dessen Berufung nach Seiner Auferstehung (Joh 21, 15-17). Der Papst hat die Aufgabe, die katholische Lehre durch alle Stürme der Zeiten zu verteidigen und zu bewahren. Sonst macht er sich schuldig am Sendungs-Auftrag JESU.
Sr. Maria Anja

CM-Broschüre: Was trennt die Konfessionen?
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