„Hilfe, ich bin computer-süchtig!“

So ein unbekannter Telefon-Anrufer der Zeitschrift „Lebe“ in Süd-Tirol. Ein anderer: „Mich hat die Pornographie erwischt. Wie komme ich wieder heraus?“

In unserer heutigen Welt verkümmert die Seele. Ein falscher Machbarkeits-Wahn hat sich vieler Seelen der Kinder und Jugendlichen, aber auch der Erwachsenen bemächtigt. Der dänische Tiefenpsychologe Ewald Bohm nennt das „Verkopplungs-Neurose“: Kritik-Sucht ist gekoppelt mit der Vorstellung, alles Gewünschte aus eigenen Kräften vollbringen zu können und – noch viel schlimmer – vollbringen zu müssen. Immer mehr haben wollen, eine Flucht vor der inneren Leere. Doch was ist dieses „Mehr?“ Eine Illusion. „Die Menschen zerreden alles und erleben nichts. Sie sind sich nicht darüber im Klaren, daß sie alles zerdenken und zerreden aus Angst vor dem Erleben. Sie glauben nur an die sogenannte Realität, was zählbar und greifbar ist. Mit der Verkopfung geht eine hochmütige Überschätzung der Verstandeskräfte, der ‚Machbarkeit‘ der Welt und der Position des Menschen, einher.“ (E. Bohm). Christen aber wissen: Die Freude am Leben kommt wieder, wenn Menschen GOTT – den guten, sorgenden VATER – erkennen. „Sorgt euch nur um das Reich GOTTES! Alles andere wird auch dazugegeben!“, sagt JESUS. „Sehet die Lilien auf dem Felde, sie säen nicht und ernten nicht. Und doch ernährt sie der himmlische VATER. Salomon in all seiner Pracht ist nicht so herrlich gekleidet wie eine von ihnen.“ GOTT-Vertrauen und Ge­lassenheit – das sind die Schlüssel zu einer gesunden Seele.

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