Video-Kameras über China

620 Mio Kameras sollen das „Reich der Mitte“ bis Ende 2020 überziehen. Diese Überwachungs-Diktatur nennt sich täuschender Weise „Himmelsnetz“.

Deutschland und 18 andere Staaten liefern sich Chinas Internet-Gigantem Huawei aus. Dessen 180.000 Mitarbeiter können weltweit am schnellsten liefern. Zudem hält Huawei 80% aller Patente. Und baut nun – die 5 G-Technik – in Deutschland aus, wobei Wirtschafts-Spionage hervorragend möglich ist. In China selbst herrscht keine solche Freiheit. Der Chef von Huawei versucht die Sicherheits-Bedenken Deutschlands zu überwinden, indem er „mit Sicherheit verspricht“, Huawei gebe keine deutschen Daten an die chinesische Regierung weiter.

Chinas Sicherheits-Gesetz aber sagt etwas anderes: Unternehmen sind verpflichtet, den Behörden Daten-Zugänge zu gewähren.

Ein ähnliches Doppel-Spiel in Sachen Religion: Obwohl Religion laut Verfassung frei ist, werden an vielen Orten Kinder gewaltsam aus der Meßfeier entfernt.
Staatspräsident Xi Jinping (seit 2012) duldet die christliche Religion nur solange, wie diese mit dem Staat zusammenarbeitet. Damit wird Religion zum rein innerweltlichen Erziehungs-In­strument degradiert, das hilft, so­zialistisch-kommunistisch treue Staatsbürger herauszubilden.

Das soziale Verhalten – vom Einparken bis zum Helfen – wird durch Video-Kameras überwacht und an ein Punkte-System gebunden. Fehlverhalten wird durch Geld-, Gefängnis- oder Umerziehungs-Lagerstrafe geahndet.

Ziel: Die kommunistische Herrschaft sichern. Gleichzeitig lebt die alte heidnische Drachen-Tradition in Boots-Festen wieder auf und wird vom Staat instrumentalisiert. Drachen sollen Glück verheißen.

Das letzte Bibelbuch, die Apokalypse, sieht das anders: „Michael und seine Engel führten Krieg mit dem Drachen“ (Off 12,7).  Heiden aber „beteten den Drachen an, die alte Schlange“ (Off. 13,4 u. 20,2).
K.R.

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